March, 2011

Wir freuen uns auf 2012 …


2011
03.31

Viel zu schnell sind die 10 Tage voller Bücher, Lesungen und Autoren wieder vergangen. An vielen tollen Locations durften wir prominenten Autoren, Neuentdeckungen und vielen unterhaltsamen Moderatoren lauschen. Es gab wie im letzten Jahr also genug zu berichten, weshalb sich unser Skizzenbuch täglich mit zahlreichen neuen Inhalten gefüllt hat. Um die Wartezeit bis zur nächsten lit.COLOGNE ein wenig zu verkürzen, bleiben natürlich alle Beiträge im Skizzenbuch erhalten, damit Sie in Erinnerungen schwelgen und weiterhin in unseren Rubriken stöbern können.

Wer zum Beispiel Autoren im Interview sehen und hören möchte, ist in unserer Rubrik „Im Gespräch“ genau richtig. Während der lit.COLOGNE standen uns unter anderem Jussi Adler-Olson, Simon Beckett, Thomas Glavinic oder Geheimtipp Camille de Peretti Rede und Antwort. Natürlich waren auch wieder unsere Buchhändlerreporter unterwegs, um täglich von Lesungen und Veranstaltungen zu berichten. Alle Beiträge finden Sie in unserer Rubrik „Buchhändlerreporter“!

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern und Entdecken! Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste lit.COLOGNE, die uns wieder an außergewöhnlichen Orten in literarische Welten mitnehmen wird.

Bis dahin, herzliche Grüße

Ihr Thalia-Team

Impressionen Teil 9


2011
03.29

Cordula Stratmann „Sie da oben, er da unten“


2011
03.27

von Janina Laube

Heute, den 26.03.2011 um 20 Uhr fand nun meine letzte Veranstaltung der lit.COLOGNE statt. Cordula Stratmann stellte ihren aktuellen Roman „Sie da oben, er da unten“ auf dem Literaturschiff vor. Nach einer kurzen Begrüßung des lit.COLOGNE-Chefs, welcher zudem Cordula Stratmanns Ehemann ist, wurden unter tosendem Applaus Cordula Stratmann und Matthias Brand, welcher den männlichen Sprechpart übernehmen sollte, auf die Bühne gerufen. Eine tolle Sache war, dass zwei Damen dabei waren, die die komplette Lesung in Gebärdensprache für Hörgeschädigte übersetzten. Bevor jedoch Frau Stratmann mit ihrer Lesung begann, verriet sie uns ihr Ritual, welches sie vor jeder Show abhält. Sie bringt ihrem Publikum eine Tüte Erdnussflips mit und diese wandert dann durch die Reihen, wo sich jeder einen Flip, aber wirklich nur einen, nehmen darf. Nachdem jeder einen Flip erhalten hatte, konnte die Lesung beginnen und die beiden Protagonisten nahmen uns mit auf Sabines Reise zwischen Leben und Tod – natürlich einige ungeplante Faxen inklusive. Zu guter Letzt pfiff uns Frau Stratmann ein sehr schönes Gute-Nacht-Lied, welches das Publikum in ihren Köpfen nach Hause begleiten sollte. Cordula Stratmann war wie gewohnt witzig und wusste ihr Publikum gekonnt zu fesseln. Wer mochte, konnte sich am Ende natürlich noch den Roman oder das Hörbuch am Thalia-Büchertisch besorgen.
Insgesamt ist die lit.COLOGNE aus meiner Sicht dieses Jahr wieder super verlaufen und ich freue mich schon jetzt aufs nächste Mal!

Isabel Abedi – ein Stammgast auf der lit.COLOGNE


2011
03.27

von Markus Flemm

Das Ende der diesjährigen lit.COLOGNE kam leider schneller, als ich es vor zehn Tagen gedacht hatte. Meine dritte und letzte Veranstaltung auf der diesjährigen lit.COLOGNE war aber noch einmal ein richtiges Highlight. Zum Abschluss stand eine tolle Location, das Literaturschiff MS Rheinenergie, und eine tolle Künstlerin, Isabel Abedi, auf dem Programm. Ich hatte mich schon die gesamte Zeit auf „meine“ Kinderbuchlesung gefreut und entsprechend gespannt fuhr ich in Richtung Köln. Es ist inzwischen schon wieder zwei Jahre her, seit ich Isabel Abedi mit ihrem letzten Lola-Buch auf der lit.COLOGNE zuhören durfte. Jetzt stand also ihr neustes Werk, Lola Schwesterherz, auf dem Programm. Mit dem Betreten des Literaturschiffes hörte ich auch schon das Gemurmel von circa dreihundert wartenden Kindern. Es war eine tolle Atmosphäre. Pünktlich um 16.30 Uhr betrat Isabel Abedi, beleitet vom Musiker Eduardo Macedo, die Bühne. Für die wenigen nicht Eingeweihten: Eduardo Macedo hat die Songs für den Lola-Film geschrieben und sollte auch diesen Nachmittag musikalisch mitgestalten.

Die Lesung war ein bunter Mix aus Lesungsteilen, aktivem Einbinden der Besucher und musikalischen Einlagen. Alle im Publikum war wie gebannt von der Veranstaltung. Die jungen Gäste erfuhren eine Reihe von Hintergrundinformationen zu der bekannten Reihe und konnten am Ende sogar noch eigene Fragen stellen und so in direkten Kontakt mit der Autorin treten. Wie gespannt diese Lesung – Isabel Abedis insgesamt vierter Auftritt auf der lit.COLOGNE in den letzten Jahren- erwartet wurde konnte man schon alleine daran sehen, dass ein junges Geburtstagskind, samt Freunden, die Lesung als Teil seiner Geburtstagsfeier einband. Frau Abedi machte der jungen Damen eine besondere Freude, als sie das Kind auf die Bühne bat und mit dem gesamten Publikum ein Geburtstagslied anstimmte.

Rückblickend hat mir die lit.COLOGNE wieder sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon wieder auf das nächste Jahr und viele neue Veranstaltungen.

Kerstin Gier trifft Kai Meyer


2011
03.27

von Janina Laube

Heute war nun endlich die zweite Lesung der lit.COLOGNE, die ich besuchen durfte. Sie fand im Hörsaalgebäude der Universät zu Köln statt, und war meiner Meinung nach einer der Höhepunkte der diesjährigen lit.COLOGNE. Kerstin Gier und Kai Meyer stellten ihre neuen Jugendbuchromane vor und sprachen über ihr Leben und ihren Beruf als Autor/in. Auf diese Veranstaltung habe ich mich im Vorfeld schon besonders gefreut, da Kai Meyer und Kerstin Gier zu meinen favorisierten Autoren gehören. Nach einer kurzen Begrüßung durch eine Journalistin, die auch das Gespräch mit Kai Meyer und Kerstin Gier führen sollte, wurden unter lautem Applaus die beiden Autoren begrüßt. Wie sich bei einer kurzen Vorstellung herausstellte, haben die beiden viel gemeinsam. Beide leben im Rheinland, beide sind Ende der 60er Jahre geboren und die aktuellen Trilogien beider Schriftsteller wurde vor kurzem in die USA verkauft, was ja nun wirklich sehr wenige deutsche Jugendbuchautoren schaffen. Respekt!

Auf die erste Frage der Journalistin, ob Schreiben schon immer der Berufswunsch der beiden gewesen sei, antwortete Gier wie aus der Pistole geschossen: „Ja, schon immer, schon als ich noch ein Kind war“, wohingegen Kai Meyer ganz trocken nur meinte: „Neee, ich wollte immer Pflanzendoktor werden“, was für schallendes Gelächter im Publikum sorgte. Schon nach dieser kurzen Zeit, war mir klar, dass diese Veranstaltung sehr, sehr amüsant werden sollte, womit ich Recht behielt. Gier fragte mit gespielter Empörung, ob Meyer tatsächlich ein Kapitel auf der Strecke Köln-Hannover im Zug schreiben könne, dieses Gerücht habe sie nämlich gehört und sei ganz neidisch. Meyer verneinte dies, wünscht sich aber das zu können, denn beide können, laut eigener Angabe, am besten zuhause schreiben. Gier benutzt das Karteikartensystem, wohingegen Meyer auf den Computer umgestiegen ist, nachdem sein Hund seinen wunderbar geordneten Haufen mit Ideen, in Form von Papierschnipseln komplett zerstört hatte. Beide versuchen aber mindestens 2000 Wörter am Tag zu schreiben, was nicht immer gelingt, denn dank Frau Gier haben wir gelernt: „Facebook ist böse!!!“, sie sei dadurch manchmal abgelenkt und könnte stundenlang im Internet rumsurfen, wo sie ihre Fanpage betreut. Kai Meyer hingegen hat da mal wieder ein ganz innovatives Prinzip zur Vermeidung langer Internetsurferei. Er habe ein System auf seinem Computer installiert, welches die Internetverbindung nach einer bestimmten Zeit ausschalte. Nur durch Herunter- und anschließendem wieder Herauffahren könne dieses deaktiviert werden und mal ganz ehrlich wer hat dazu schon Lust. Clever, clever Herr Meyer! Aber es hat sich gelohnt. Wie sonst hätte Kai Meyer es sonst schaffen sollen fünf Trilogien und etliche Einzelbände zu schreiben und erfolgreich damit zu sein. Nach diesem sehr unterhaltsamen Gespräch lasen beide Autoren aus ihren jeweils 3.Bänden der aktuellen Trilogien. Besonders toll war, dass Meyer das Manuskript seines dritten Arkadienbuchs mitgebracht hatte und wir uns noch nicht veröffentlichtes Material anhören durften. Danach konnten wir uns noch einige, witzige Schlagabtausche zwischen Gier und Meyer anhören und Gier gab Meyer einen wichtigen Tipp für die Zukunft: „ Immer schön sagen, dass das Buch auf jeden Fall einen pädagogischen Anspruch hat, denn sonst mein Lieber, bekommste nie’ n Preis“
Vielen Dank, wir haben viel gelernt,viel gelacht und eine gute Zeit mit diesen wunderbaren Autoren verbracht.
Im Anschluss konnte natürlich jeder der mochte sich seine Bücher signieren lassen und hatte die Möglichkeit, diese, wenn noch nicht vorhanden, käuflich zu erwerben.

Impressionen Teil 8


2011
03.27

Marie-Aude Murail im Interview


2011
03.26

Die französische Jungendbuchautorin Marie-Aude Murail war auf der lit.COLOGNE mit ihrem akutellen Roman “So oder so ist das Leben” vertreten. Nach ihrer Lesung im Comedia Theater sprach Sie mit Saidjah Hauck, Thalia, über ihren Roman, Jugendliteratur und vieles mehr…

PS: Für nähere Informationen zum Buch, klicken Sie einfach auf das Cover!

Beate Teresa Hanika im Interview


2011
03.26

Nach ihrer Lesung auf der lit.COLOGNE nahm sich Beate Teresa Hanika Zeit, mit Mirjam Berle zu sprechen. Im Interview erzählt die Autorin von ihrem Roman “Nirgendwo in Berlin”, erläutert wieso gerade die Großstadt Schauplatz der Handlung ist und warum Sie das Thema Internet für den neuen Roman gewählt hat.

PS: In der Rubrik “Autoren Antworten” finden Sie einen von Beate Teresa Hanika beantworteten Fragebogen!

Für nähere Informationen zum Buch, klicken Sie einfach auf das Cover!

Klas Östergren im Interview


2011
03.26

Hierzulande ist Klas Östergren noch so etwas wie ein Geheimtipp. In seiner Heimat Schweden ist er bereits seit vielen Jahren ein bekannter Autor mit Kultstatus. Über seinen akutellen Roman “Porträt eines Dandys”, seine Art zu Schreiben und vieles mehr, sprach er am Rande der lit.COLOGNE mit Mirjam Berle. Natürlich wird auch die Frage geklärt, ob Östergren selber ein Dandy ist?

PS: Für nähere Informationen zum Buch, klicken Sie einfach auf das Cover!

Impressionen Teil 7


2011
03.26