„Wie Krach zu Musik wird“ – Axel Brüggemann mit Ute Blaumer

2011
03.21

von Maria Zubrinna

Hier ist der Name Programm. Im vollen Pfandhaus in der Kölner Südstadt sind vor allem viele Kinder versammelt die Axel Brüggemann, welcher von der hervorragenden Harfenistin Ute Blaumer durch den Nachmittag begleitet wird, von der ersten Minute an begeistert. Wir erleben eine musikalische Reise durch die Geschichte der Musik, die ganz besonders durch die Interaktion Axel Brüggemanns mit den Kindern im Saal lebt. Der Journalist und Autor bleibt quasi keine Minute still sitzen und agiert mit den Kindern.

Wir beginnen mit der Frage, wann ist Musik entstanden? Wann haben wir Menschen das erste Mal Musik gemacht? Und wir erfahren, dass sich bereits die Menschen in der Steinzeit aus Knochen Flöten geschnitzt haben. Mit dem technischen Fortschritt, den ersten Instrumenten bekamen wir Menschen immer mehr Möglichkeiten, uns musikalisch auszudrücken. Immer wieder fragt Brüggemann die fleißig aufzeigenden Kinder,

die unglaublich intelligent sind und schon viel wissen. „Wenn die Welt sich verändert -  dann verändert sich auch die Musik.“ Vor der französischen Revolution war Musik eher ruhig, mit dem Aufschrei der Menschen kam Provokation und Mut zum Ausdruck. Des Weiteren lässt Brüggemann uns fühlen, was wir bei Musik empfinden. Musik kann laut und schrill sein, ebenso aber auch weich und fließend. Dabei denken wir an einen fließenden Fluss oder einen Spaziergang über eine grüne Wiese. Jede Art von Musik drückt ein anderes Gefühl aus. Zum Abschluss singen wir gemeinsam Meister Jakob im Kanon und alle sind mit dabei.

Der ganze Nachmittag war amüsant und kurzweilig, die Zeit ist sehr schnell vergangen und schon waren wir musikalisch gesehen in der heutigen Zeit.

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