c) Autoren antworten

Isabel Abedi über ihre Inspiration und das perfekte Buch


2013
03.06

Wie finden Sie den Stoff für Ihre Bücher, was inspiriert sie?

I.Abedi: Was mich inspiriert? Immer das Menschliche: das Wunderbare, Abgründige, Geheimnisvolle, zu Ergründende, zu Liebende, auch das Leidende. Freundschaft. Familie. Schmerz und Glück. Das Schwere und Schöne am Kindsein und im Übergangsstadium der Jugend, die ja noch einmal eine ganz eigene Zwischen-Zeit ist.

Und „der Stoff“ findet mich. Als wäre in mir ein Haus und als würden dort die Ideen klopfen oder klingeln. Ich schaue, wer da ist – manchmal sind es kurzweilige Gäste, manchmal sogar Unwillkommene, bei denen ich das Gefühl habe, ich muss nicht mal die Haustür öffnen. Und in den besonderen Fällen steht jemand vor meiner Tür, von dem ich weiß: „Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“ Wenn „dieser Stoff“ mich gefunden hat, geht es los.

Was macht eine besondere Geschichte für Sie aus?

I. Abedi: Sie fesselt mich. Sie lässt mich vergessen, dass ich lese. Sie lässt mich eintreten in die andere Welt und vor allem: in die Gefühlswelt der Figuren. Sie lässt mich auch nach der letzten Zeile nicht mehr los. Es bleibt ein Teil meines Lebens.

In welche literarische Figur würden Sie sich gern einmal für einen Tag verwandeln?

I.Abedi: In Jane Banks aus den Mary Poppins Büchern.

Was macht ihrer Meinung nach ein perfektes Buch aus?

I. Abedi: (genau wie bei 2.) Es fesselt mich. Es lässt mich vergessen, dass ich lese. Es lässt mich eintreten in die andere Welt und vor allem: in die Gefühlswelt der Figuren. Es lässt mich auch nach der letzten Zeile nicht mehr los. Es bleibt ein Teil meines Lebens.

Worüber möchten Sie unbedingt noch einmal ein Buch schreiben?

I. Abedi: Ich schreibe es gerade …

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration, wo finden Sie Ihre Ideen?

I. Abedi: (siehe Frage 1.)

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem Sie zuletzt selbst begeistert waren?

I. Abedi: Welchen Lesern? Allein schon meine Bücher werden von den unterschiedlichsten Menschen gelesen, unmöglich könnte ich „meinen Lesern“ ein Buch empfehlen – das kann ich nur, wenn ich jemanden kenne oder wenn mich jemand persönlich fragen würde, wie zum Beispiel in einer Buchhandlung. Ich kann aber sagen, welches Buch mich gerade besonders fesselt: Ich lese „Splitterfasernackt“ von Lilly Lindner. „Julischatten“ von Antje Babendererde hat mich begeistert. Ich liebe die „Rico/Oscar -Bücher von Andreas Steinhöfel. Und die „Penderwicks“ – Geschichten von Jeanne Birdsaal.

Welche Bedeutung hat die Interaktion mit dem Leser?

I. Abedi: (Siehe Frage 7.) „Den Leser“ gibt es für mich nicht. Es gibt so viele Leser wie Menschen und deshalb lassen sich auch Leser nicht über einen Kamm scheren. Bedeutend sind für mich immer die Begegnungen (mit Menschen wie bei Lesern), bei denen ein Funke überspringt. Dazu ist in manchen Fällen nicht mal ein Dialog nötig, manchmal sind es Blicke während einer Lesung. Manchmal ist es ein Leserbrief, der mich im Innersten trifft und mir zeigt, dass meine Geschichte genau an dem Ort gelandet ist, von dem aus ich sie selbst auch geschrieben habe. Manchmal erzählen mir Leser ihre eigenen Geschichten und ich erfahre, wie die meinen sich damit verwebt haben. Das sind unvergessliche, wertvolle Momente, in denen ich mich als Schreibende wunderbar bestätigt fühle. Beim Schreiben selbst bin ich dann aber immer wieder allein und auch das hat seinen Wert und seine Bedeutung.

David Mitchell im Interview


2013
03.05
Mitchell_(C)Leo van der Noort

© Leo van der Noort

How do you find the contents for your novels, what is inspiring you?

D. Mitchell: I don’t really find contents for my novels.  Rather, I am attracted to certain things in the world – places, people, words, ideas, dilemmas – which I translate into words and use as elements in my novels, and try to connect somehow.  What inspires me?  I’m not sure whether I believe in inspiration.  Isn’t it just a rococo word for ‘having good ideas’?  I write because I feel stale and underused if I don’t write.  I’m encouraged to up my game by art I wish to emulate, or art that is better than my writing.  I’m encouraged to write productively by the approach of a deadline.  Wow, this *is* a bleak first answer.  I’ll try to lighten up a little in the next question…

What defines an extraordinary story?

D. Mitchell: A story is extraordinary if it’s like nothing else you’ve read before, in a good way; if you don’t notice the page numbers flying by; if your eyes get hot, achey and gluey with tears; if you laugh so loudly that your wife bangs on the bathroom door to make sure you’re okay; if you keep thinking about it for days and weeks after you’ve read it; if you dream about the characters; if it’s still read 50 years after your death, and not just by college students; if it’s so well and freshly written that you keep stopping and thinking, “Jesus, that’s an amazing sentence.” A critic once asked Duke Ellington, “What is good jazz?”  Ellington replied, “Man, if it sounds good, it is good.”  Same for fiction.

If you had the choice – in which literary figure would you like to transform for a day? 

D. Mitchell: I’m not sure if being transformed into a literary figure for a day would be such a great idea. Mostly, they lead as un-magical lives as anybody.  I revere Chekhov, but I don’t fancy the idea of coughing my lungs up, even for a day.  I guess the balding middle-aged guy in the mirror will have to suffice.

What let’s a book be a perfect book?

D. Mitchell: Only God can attain perfection, and God is wise enough not to publish.  If verbs lose elections for politicians, imagine what damage they could do to belief system.

 Which topic would you like to write your next book about?

D. Mitchell: Love; life; moral ambiguity; psychosoterica; the evolution of the 1980s into the 2030s. Heaven help me.  ‘Psychosoterica’ isn’t even a word.

How do you find your inspiration, where do your ideas come from?

D. Mitchell: Sorry, but isn’t this exactly the same question as the first one?

Which book you where lately elated by would you recommend to your readers?

D. Mitchell: ‘Independent People’ by Icelander Halldor Laxness – really, really good. A new book out now is ‘The Blind Man’s Garden’ by British-Pakistani writer Nadeem Aslam.  He’s a farsighted man and a breathtaking stylist.

How important is the interaction with your audience?

D. Mitchell: Firstly, of all the fact I have an audience is how I feed my family and pacify my bank manager. (So thank you, anyone who’s bought one of my books and is reading this.)
Secondly, meeting audiences at festivals like Cologne reminds me that fiction is a conversation, not a monologue; and that I can trust my readers to animate what I write on the stages of their own minds, and that I shouldn’t (and mustn’t) try to micromanage every detail of every scene, like an authorial Napoleon trying to invade Russia. (Is there a German word for “micromanage”?  Or is it one of those translators bête-noires, like “understatement” in Spanish?)

 

Astrid Rosenfeld, wäre gerne einen Tag lang Mephisto…


2013
03.04
Astrid Rosenfeld__700117630_4c_h

© Gaby Gerster / Diogenes Verlag

A.Rosenfeld: Alles kann Inspiration sein. Menschen, Situationen, Tiere, Musik.

Was macht eine besondere Geschichte für Sie aus?

A.Rosenfeld: Eine gewisse Zerbrechlichkeit.

In welche literarische Figur würden Sie sich gerne einmal für einen Tag verwandeln?

A.Rosenfeld: Mephisto

Was macht ihrer Meinung nach ein perfektes Buch aus?

A.Rosenfeld: Das man sich wünscht es würde nie zu Ende gehen.

Elsa ungeheuerWorüber möchten Sie unbedingt noch einmal ein Buch schreiben?

A.Rosenfeld: Über den Teufel.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration, wo finden Sie Ihre Ideen?

 A.Rosenfeld: Das passiert in meinem Kopf, besser kann ich es nicht erklären.

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem Sie zuletzt selbst begeistert waren?

A.Rosenfeld: „Der Menschen Hörigkeit“ von William Somerset Maugham

Welche Bedeutung hat die Interaktion mit dem Leser?

A.Rosenfeld: Es  berührt mich und lässt mich staunen. 

Jenny Erpenbeck – ist inspiriert durch das Leben


2013
03.04

130_0369_123523_tWie finden Sie den Stoff für Ihre Bücher, was inspiriert sie?

J. Erpenbeck: Das Leben.

Was macht eine besondere Geschichte für Sie aus?

J. Erpenbeck: Die Tiefe der Erfahrung, die Schönheit des Gedankens, ein überraschender Blick auf die Welt, der Humor, die Sprache.

 In welche literarische Figur würden Sie sich gern einmal für einen Tag verwandeln?

J. Erpenbeck: In die Seeräuber-Jenny.

 Worüber möchten Sie unbedingt noch einmal ein Buch schreiben?

J. Erpenbeck: Darüber möchte ich im vorhinein nicht sprechen.

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem Sie zuletzt selbst begeistert waren?

J. Erpenbeck: „Die Verlorenen“ von Daniel Mendelsohn. „Alles umsonst“ von Kempowski.

Erpenbeck_ Katharina Behling (2)

© Katharina Behling

J. Erpenbeck: Mir „den“ Leser vorzustellen, fällt mir immer etwas schwer. Mein erster Leser und der einzige, dem ich meine Texte zu lesen gebe, während ich noch daran arbeite, ist mein Mann. Ansonsten bin ich mit dem Schreiben allein und kann mir auch nichts anderes vorstellen. Erst im nachhinein gibt es dann  Begegnungen mit anderen Lesern, die manchmal schön oder inspirierend sind – so wie es Begegnungen unter Menschen eben sein können. 

 

 

Joey Goebel glaubt nicht an das perfekte Buch


2013
02.27

How do you find the contents for your novels, what is inspiring you?

J. Goebel: I look around my surroundings and search for things that disgust me.  The novels are my way of dramatizing a way to defeat or improve these things.

Ich gegen OsborneWhat defines an extraordinary story?

J. Goebel:For me, it’s extraordinary if it makes me feel less alone.

If you had the choice – in which literary figure would you like to transform for a day?

J. Goebel: Charles Bukowski, because he seemed to live out the male fantasy of never growing up or having any real adult responsibilities.

What let’s a book be a perfect book?

J. Goebel: I’ll skip this one since I think there is no such thing.

Copyright © Regine Mosimann / Diogenes Verlag

© Regine Mosimann / Diogenes Verlag

Which topic would you like to write your next book about?

J. Goebel: I don’t know yet.  Maybe something purely comedic with zero literary value.

How do you find your inspiration, where do your ideas come from?

Which book you where lately elated by would you recommend to your readers?

J. Goebel: The Heart Is a Lonely Hunter by Carson McCullers

How important is the interaction with your audience?It’s important. 

J. Goebel: The whole point of writing is to communicate and find a way to connect with people.  So without them=nothing.

Für Lawrence Norfolk ist das Publikum alles.


2013
02.27
Norfolk_© Jonathan Ring

© Jonathan Ring

How do you find the contents for your novels, what is inspiring you?

L. Norfolk: All my novels begin with an untold story. For „John Saturnall’s Feast“, I was reading “Taste”, which is a history of England through its cookery written by my friend Kate Colqhoun. I was surprised by the sophistication of the cuisine: delicate biscuit-making, painstaking feats of sauce-making, heroic multi-animal roasts and so on. English food has a terrible reputation but in the early seventeenth century it was the most advanced cuisine in Europe. But then I reached the Civil War and the story just stopped. The aristocracy who had funded these opulent kitchens lost their heads or their estates or both. The kitchens disappeared with them. What, I thought, if you were a cook? What if you had trained and sweated and crammed your head with learning and suddenly your whole world was destroyed. What would you do? That question gave me the story. Then I asked myself: Who would you be? Who would be the person for whom their art is everything? That gave me John Saturnall.

What defines an extraordinary story?

L. Norfolk: One that defies expectation. One that takes you somewhere you would never go otherwise. I’ve just finished Kevin Powers’ “Yellow Birds” about the war in Iraq. I used to live in Baghdad and I’ve been reading a lot of non-fiction war books for the Battle of Naseby episode in “John Saturnall’s Feast” but Powers’ vision was still completely unexpected to me. The strangest reading experience I had was with Robert Musil’s The Man Without Qualities when – completely unexpectedly – the novel just stopped. No-one told me it was unfinished. So in a sense I’m still reading that story.

If you had the choice – in which literary figure would you like to transform for a day?

L. Norfolk: None of mine – I’ve spent enough time with them already. Besides, the best characters have the worst times while the worst fare better. Art is so unfair. So maybe I’d be Mephistopheles. There are a few people I’d like to strike a deal with….

What let’s a book be a perfect book?

L. Norfolk: A perfect book wouldn’t need readers. I’m happier with imperfection, and uncertainty, an unfinishedness, and mess.

Which topic would you like to write your next book about?

L. Norfolk: All I know at the moment is that the story happens partly in the Elizabethan criminal underworld and it’s about the early sexual life of Elizabeth I of England and heraldry.

How do you find your inspiration, where do your ideas come from?

L. Norfolk: I usually start with a fragment; something incomplete, like Lemprière’s boring real life versus his amazing dictionary. For “The Pope’s Rhinoceros” I had the (true) story of that beast being brought as a bribe to the Pope. But I couldn’t remember where I’d heard the story, or which Pope, or where the animal came from. My mother gave me a picture-book about rhinoceroses which, naturally, I ignored. Instead I began hunting through multi-volume histories of the Popes, histories of menageries, gazetteers, shipping records and the like. Three months later I was still rhinoceros-less and wondering if I’d just imagined the story. That’s when I flipped open the book sent by my mother. The first page began: “The first rhinoceros to reach Europe since Roman times was brought from Goa as a gift to Pope Leo X on the orders of Manolo I of Portugal….” You should always listen to your mother.

Which book you where lately elated by would you recommend to your readers?

L. Norfolk: Books I’ve loved in the last year or so include AS Byatt’s “The Children’s Book”, David Mitchell’s “1000 Autumns of Jakob de Zoet” and Neil Gaiman’s “American Gods”. I read a lot of different kinds of books.

How important is the interaction with your audience?

L. Norfolk: It’s everything. Why else would anyone write?

 

Zum reinlesen in Lawrence Norfolk “Das Festmahl des John Saturnall” (Copyright: Randomhouse Knaus) hier klicken…

Fragen an Anne Gesthuysen


2013
02.27

9783462044652_grWie finden Sie den Stoff für Ihre Bücher, was inspiriert sie?

A.Gesthuysen: Bislang habe ich ja erst ein Buch geschrieben und den Stoff habe ich in meiner Familie gefunden. Grundsätzlich aber glaube ich, dass die sprichwörtlichen “Geschichten, die das Leben schreibt” tatsächlich die sind, die mich ganz besonders interessieren.

Foto: Monika Sandel

© Monika Sandel

A.Gesthuysen: Pippi Langstrumpf – es muss großartig sein, sich so frei zu fühlen: frei von Pflichten, frei von Ängsten und sich dann mit voller Kraft ins Abenteuer Leben zu stürzen – hurra!

So gesehen, würde ich auch für einen Tag mit Huckleberry Finn tauschen, selbst wenn sein Leben nicht so sorgenfrei ist, wie das von Pippi Langstrumpf….

Was macht ihrer Meinung nach ein perfektes Buch aus?

A.Gesthuysen: Das perfekte Buch? Ganz einfach. Ich fange an zu lesen und die Geschichte und ihre Protagonisten wollen mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, ich zähle im Alltag die Minuten, bis ich wieder an das Buch darf, und wenn ich endlich alles gelesen habe, bin ich traurig, dass es vorbei ist und ich nicht einfach so unbedarft wieder von vorne anfangen kann.

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem Sie zuletzt selbst begeistert waren?

A.Gesthuysen: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” – das Buch von John Green hat mich zuletzt wirklich zu Tränen gerührt. Uns allen fällt es so furchtbar schwer mit Krankheit und Tod umzugehen. Dieses Buch schafft es, die Tragik von krebskranken Kindern und Jugendlichen zu beschreiben, ohne ihnen jede Komik oder jeden Humor abzusprechen. Und das ist wunderbar gemacht. Es ist eine beeindruckende Gabe, wenn ein Autor dem Leser etwas mühelos ans Herz legt, ohne dass man das Gefühl hat, ein politisch korrektes Schulbuch zu lesen.

Hier klicken, um in Anne Gesthuysens aktuelles Buch “Wir sind doch Schwestern” reinzulesen, oder es zu bestellen.

Juliette Gréco, französische Chansonsängerin und Stilikone der 1960er Jahre, spricht über ihre Inspiration:


2012
10.10

Wie wappnen Sie sich vor Ihrem Bühnenauftritt?

J. Gréco: Ich ziehe mich zurück und übe meine Lieder und meinen Auftritt.

Was fasziniert Sie ganz persönlich am Schreiben?

J. Gréco: Der Prozess ist nicht faszinierend, sondern schmerzhaft.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration, wo finden Sie Ihre Ideen?

J. Gréco: Von einem kleinen Vogel. Er sitzt auf meiner Schulter und spricht zu mir.

Wenn Sie morgen beginnen könnten – über welches Thema würden Sie gerne als nächstes schreiben?

J. Gréco: Noch habe ich keine Pläne.

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem
Sie zuletzt selbst begeistert waren?

J. Gréco: Der Roman “Les Voyageurs du Temps” von Philippe Sollers.

Zu Juliette Grécos Biografie
“So bin ich eben.
Erinnerungen einer Unbezähmbaren”
mit Leseprobe…

 

Der schwedische Krimi-Autor Håkan Nesser ist ein begeisterter Gast des Kölner Literaturfestes:


2012
10.10

Die lit.COLOGNE Spezial geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Was erwarten Sie von dem Literaturfest?

H. Nesser: I expect a lot from the festival – since it is usually so good. And looking forward to seeing Dietmar Bär again of course. Moreover, Köln is probably the city I would choose, should I spend the rest of my life in Germany.

Wie wappnen Sie sich vor Ihrem Bühnenauftritt?

H. Nesser: I have a strong coffee. Then I just try to be present, alert and smarter than I usually am.

Was fasziniert Sie ganz persönlich am Schreiben?

H. Nesser: The same factors that make reading so fascinating. Only doubled or more.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration, wo finden Sie Ihre Ideen?

H. Nesser: I have no idea, it’s like a flu. When it has hit you, you don’t ask where it came from, you just try to handle it with care.

Wenn Sie morgen beginnen könnten – über welches Thema würden Sie gerne als nächstes schreiben?

H. Nesser: A young man travels from Sweden to Berlin in search of his mother…

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem Sie zuletzt selbst begeistert waren?

H. Nesser: Any novel by Janet Frame (New Zeeland).

Am Abend des Mordes“, das Finale der Inspektor-Barbarotti-Serie, erscheint im Oktober 2012 im btb Verlag. Zum Video…

 

Martin Suter, Schriftsteller und Kolumnist, outet sich als Margaret-Atwood-Fan:


2012
10.10

Die lit.COLOGNE Spezial geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Was erwarten Sie von dem Literaturfest?

M. Suter: Wie immer dieses wunderbare, interessierte Publikum.

Wie wappnen Sie sich vor Ihrem Bühnenauftritt?

M. Suter: Mit einem Glas guten Rotwein.

Was fasziniert Sie ganz persönlich am Schreiben?

M. Suter: Das Erfinden von Welten, Menschen und Geschichten.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration, wo finden Sie Ihre Ideen?

M. Suter: Inspiration und Ideen kommen bei mir beim Schreiben.

Welches Buch würden Sie Ihren Lesern empfehlen, von dem Sie zuletzt selbst begeistert waren?

M. Suter: “Der blinde Mörder” von Margaret Atwood!